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Aktuelle Neuigkeiten rund um das Landgut Stober

Eine Dampflokomotive in Groß Behnitz bewegt sich für den Fortschritt in ein neues Energiezeitalter

von Gunter | Aktuelles

Seit über 10 Jahren steht die alte Werkslok von KRUPP, aus der Baureihe der ČKD/Škoda BS200 KRUTWIG, bereits auf dem Landgut STOBER und ist, als eines der hiesigen Wahrzeichen, kaum noch aus der historischen Landgut-Silhouette wegzudenken. Steht sie doch stellvertretend für die bekannte Borsig Dynastie, die Groß Behnitz, 40 Kilometer westlich von Berlin, prägten wie niemand zuvor.

Albert Borsig, Sohn des Maschinenbau-Magnaten August, Pionier der deutschen Eisenbahnmobilität und sozial engagierter Patriarch, kaufte das Groß Behnitzer Rittergut 1866 von der bankrotten Adelsfamilie von Itzenplitz. Bis ins Jahr 1945 entwickelten und bauten die Borsigs ein hochmodernes Mustergut, setzten Landmaschinen aus den Borsigwerken ein und sorgten für einen eigenen Bahnanschluss. Sie spendierten dem Dorf Schule und Kindergarten. Im Zweiten Weltkrieg stellte Borsigs-Enkel Ernst von Borsig junior das inzwischen abgerissene Gutshaus dem Widerstandszirkel "Kreisauer Kreis" um James Graf von Moltke als konspirativen Treff zur Verfügung.

Mit seinem Tod nach Kriegsende in russischer Gefangenschaft endet die Borsigsche Erfolgsgeschichte auf dem Landgut. Im Zuge der darauf folgenden Bodenreform zeichnete sich nun die LPG verantwortlich und bewirtschaftete bis zum Ende der DDR das einst prächtige Gutsareal. Hinterließ diese Ära bereits sichtbare Spuren des Verfalls, folgten weitere 10 Jahre in denen die historisch einzigartigen Bauten Zusehens verfielen und kaum noch zu retten waren.

Im Jahr 2000 kam dann Michael Stober ehr zufällig nach Groß Behnitz. Eigentlich auf der Suche nach einem eigenen Haus, hat es ihn gepackt. „Ein Freund hat mir davon erzählt, dass dieses Gut hier zum Verkauf steht“, sagt er, „und ich Depp bin hingefahren.“ Die Bäume wuchsen durch die Häuserdächer.

Aber Stober, der als Bauunternehmer einige Erfahrungen mit Sanierungen gemacht hat – „ein paar tausend Einheiten“ –, konnte etwas sehen, das außer ihm niemand für möglich hielt. „Man kann sagen, ich hatte eine Vision“, sagt er heute, „und im Gegensatz zu Helmut Schmidt glaube ich nicht, dass Menschen mit Visionen zum Arzt gehen sollten.“ Er begann, seine Vision umzusetzen. Mittlerweile schreibt Stober seine ganz eigene Erfolgsgeschichte mit dem ehemaligen Mustergut. Er war es auch, der die alte Dampflok zum An- und Nachdenken auf das einzigartige Borsigareal holte.

Dabei knüpfte er an den sozialen und moralischen Werten der innovativen Borsigs an und schreibt diese in modernem Maßstab fort. Das belegen die vielen Anerkennungen und Auszeichnungen, die er für sein nachhaltiges Engagement und den unermütlichen Einsatz für das Gemeinwohl erhalten hat. Erst im Februar 2019 wurde er wiederholt mit dem Meeting Expert Green Award ausgezeichnet und ist seit diesem Jahr auch Gemeinwohlzertifiziert.

Aus dem landwirtschaftlichen Mustergut entwickelte Stober in 19 Jahren eine Eventlocation mit BIO Hotel, die für innovative, nachhaltige und moderne Tagungs- und Eventkonzepte steht und seither zu Deutschlands Topadressen zählt. Um nur einige Zahlen zu nennen: 128 moderne Zimmer, 27 Tagungs- und Veranstaltungssalons bis 750 Personen im indoor und 2000 Personen outdoor, auf einer Fläche von 30.000m².

Echte Energieautarkie auf dem Landgut Stober - keine halben Sachen!
Aus der Idee wurde ein innovatives Konzept.

Im Januar 2019 setzte Stober nun erneut den Spatenstich, für eine Erweiterung des BIO Hotels auf 300 moderne Zimmer. Die Hotelerweiterung ist ein lang geplantes Projekt, welches in seiner Originalität und in seinem Innovationsgrad einzigartig in Europa ist. In Zusammenarbeit mit vielen Experten wird eine echte Energieautarkie realisiert. Das bedeutet, dass das Landgut STOBER künftig selbst produzierte Energie speichert und ohne Zufuhr von fremden Netzbetreibern agieren will. Eine 2.300qm große PV-Anlage und drei Kaskaden-Blockheizkraftwerke produzieren die erforderliche Energie, welche in Batterien mit einer Kapazität von 1,0MWh gespeichert werden, denn leider gibt es im Havelland keine Stauseen zur Speicherung von Energie.

Und dafür muss die ČKD/Škoda BS200 KRUTWIG sich nun bewegen. Bis Mittwoch, den 27.02.2019 stand Sie am bisherigen Haupteingang zum heutigen Gutshofareal und war das Erste, das Stobers Gäste schon aus der Ferne zu sehen bekamen. Mit dem Neubau schließt sich nun an genau der straßenbegleitenden Lücke das Areal, wo bereits vor 1945 der ehemalige Ochsenstall stand.

Nun hat die Lok einen neuen Standort eingenommen, der nicht weniger Präsent sein wird. Unmittelbar zwischen dem alten Kornspeicher und dem Restaurant „Seeterrassen“ schaut sie nun genau nach Norden, in Richtung Ribbeck und wird auch künftig das Erste sein, dass man beim Betreten des Gutshofes sieht - genau gegenüber des neu entstehenden Tores zum Landgut STOBER.



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